Fünf Gründe, als Maler mit Leinölfarbe zu streichen

1: Unsere Leinölfarbe enthält keine Lösungsmittel

Wasserlösliche Kunststoff- und Alkydfarben sind zum großen Teil Restprodukte der petrochemischen Industrie. Heute lässt sich durch zahlreiche Prozesse erreichen, dass sich ein Öl mit Wasser vermischt. Aber dass eine Farbe mit Wasser verdünnbar ist, bedeutet nicht, dass sie umweltfreundlich und ungefährlich ist. Oft ist es sogar umgekehrt. Um eine Ölfarbe wasserlöslich zu machen, müssen ihr Substanzen zugesetzt werden, die unter anderem Allergien und Ekzeme hervorrufen können. Wasserlösliche Farben sind für Maler also oft ein Arbeitsumweltproblem.

Unsere Leinölfarbe ist ein reines Naturprodukt. Sie enthält keine Seltsamkeiten, nur Pigmente und Leinöl. Sie können unsere Farben selbst mit Leinöl oder etwas Balsamterpentin verdünnen, das aus terpenhaltigen Pflanzen wie Nadelbäumen oder Citronella gewonnen wird. Das von uns verwendete Öl wird aus hier in der Nähe angebautem, südschwedischem Leinsamen gepresst. Um die höchste Qualität sicherstellen zu können, produzieren wir das Leinöl in eigener Regie. Außerdem enthalten unsere Leinölfarben das gesundheitlich unbedenkliche Pigment Zinkoxid, das gegen Pilz- und Schimmelbildung wirkt.

2: Leinölfarbe baut auf und verstärkt

Sie enthält keine Seltsamkeiten, nur Pigmente und Leinöl. Sie können unsere Farben selbst mit Leinöl oder etwas Balsamterpentin verdünnen, das aus Baumharz gewonnen wird. Zusätzlich zu den Umwelt- und Arbeitsumweltaspekten hat Leinölfarbe noch einen weiteren einzigartigen Vorteil: Sie verstärkt und pflegt den Untergrund. Leinölfarbe, deren Oberflächenspannung niedriger ist als die von Wasser, dringt in das Material ein und verbindet sich damit. Leinölfarbe atmet und ist dampfdurchlässig, aber gleichzeitig wasserdicht, genau wie GoreTex.
Wasserlösliche Acrylat-/Alkydfarben dringen nicht in den Malgrund ein, sondern bilden eine Art Kunststofffilm auf dem Material.
Bei Holz wird durch die Haut Feuchtigkeit eingeschlossen, was Fäulnisprozesse begünstigt und zum Abblättern der Farbe führen kann. Bei Putz führt die Feuchtigkeit zum Verwittern des Materials. Feuchte wandert und breitet sich aus. Der Druck der eingeschlossenen Feuchte zerstört dabei das schwächere Material, die Farbschicht oder den Putz.

3: Unsere Leinölfarbe ist nicht mit „Ölfarbe“ zu verwechseln

Was allgemein als Ölfarbe bezeichnet wird, besteht oft aus einem modifizierten Öl. Manchmal mit irreführenden Handelsbezeichnungen und als Leinöl gekennzeichnet, ohne dabei aber mehr als einen kleinen Leinölzusatz zu enthalten. Der Farbton einer solchen Farbe wird häufig mit Hilfe eines Farbstoffs, eines Konzentrats erzielt.

Wir verwenden natürliche Farbpigmente. Jedes Pigment besitzt spezifische Eigenschaften, die wir nutzen können. Die Pigmente bestimmen, welche Eigenschaften die Farbe hat und wofür sie sich am besten eignet. Die Pigmente sind ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Farben.

4: Sie haben noch nie mit Leinölfarbe gestrichen?

Sind Sie unsicher? Vieles ist neu, aber das Meiste ist bekannt. Alles ist nur Gewohnheit. Die Gesamtzeit vom Beginn bis zum Abschluss ist im Wesentlichen gleich. Bezüglich der eigentlichen Malerarbeiten gibt es jedoch einige Unterschiede. Unbehandeltes Holz muss nicht zuerst mit „verschiedenen Spezialprodukten“ wie Grundierungsöl und anderen Grundierungsfarben behandelt werden.

Ein Produkt reicht: unsere Leinölfarbe. Beim Auftragen müssen Sie richtig knauserig sein: Die Farbe muss dünn und gleichmäßig aufgetragen werden Normalerweise brauchen Sie mit unserer Leinölfarbe drei Anstriche. Der größte Gewinn liegt darin, dass Sie einen zufriedenen Kunden haben werden, der zurückkommt, wenn ein Neuanstrich oder ein neues Projekt ansteht.

Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sind die Vorarbeiten bei Leinölaltanstrichen minimal. Die Farbschichten sind dünn und müssen normalerweise nicht abgekratzt oder mit Heißluft entfernt werden. Unsere Leinölfarbe gibt beim Erhitzen oder Verbrennen keine krebserregenden Substanzen ab. Leinölfarbe auf der Fassade ist „selbstreinigend“ und muss vor einem Neuanstrich nur leicht angeschabt werden.

5: Unserer Leinölfarbe verbessert Ihren Deckungsbeitrag

Ist Leinölfarbe teurer als Farben auf Kunststoffbasis? Pro Liter kostet unsere Leinölfarbe ungefähr gleich viel wie eine wasserlösliche Farbe eines der führenden Farbenhersteller. Hingegen sind die Kosten pro Quadratmeter bei unseren Leinölfarben in den meisten Fällen deutlich niedriger als beim Streichen mit Acrylat-/Alkydfarben.

Ein Beispiel.
Mit 2,5 Liter Alkydfarbe lassen sich bei drei Anstrichen 10 Fenster streichen.
Für 3 Anstriche an 10 Fenstern benötigen Sie aber nur 1 Liter Leinölfarbe

Der größte Vorteil ist wohl die einfache Instandhaltung einer mit Leinölfarbe gestrichenen Oberfläche. Die Instandhaltungskosten sind nur halb so hoch wie bei Kunststofffarben. Wir wissen, dass dies Ihre Kunden freut und sie Sie mit Sicherheit wieder beauftragen werden.